Sichtbarkeit des Lesens
Variationen eines kulturellen Dispositivs

Bilder von Lesenden, das sind Bilder zweier Ordnungen. Hier sitzt ein Mensch; er blickt in ein Buch. Diese eine einfache Figuration, auf welche Weise auch immer dargestellt, birgt auch ein Unsichtbares. Denn das, was Leser und Buch zusammenfügt bleibt, im Bild selbst nicht erkennbar: das Lesen selbst sieht man nicht. Da erscheint Einer eingebunden in eine stumme Ordnung der Zeichen und Verweisungen, die er irgendwie erweckt. Und was geschieht dann?

Georgi, Johannes, 1930, Hamburg, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Photographische Sammlung

Das Buch hierzu ist erschienen:

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